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Posts Tagged ‘Fastenwoche’

erstmal zum Friseur

Ich finde, das ist ein prima Ort für den Start in den ersten Ferientag.

Morgen mache ich mich dann auf den Weg ins Kloster. Ich freue mich wie Bolle auf eine Fastenwoche in meinem geliebten Kloster Plankstetten und hoffe, ich komme wie neu wieder heim 😎

Gestern Abend habe ich mir eine leichte Gemüsesuppe gekocht, damit sich auch mein Darm vorbereiten kann und mir der Einstieg ins Fasten leichter fällt.

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Gerade werde ich zu gewohnter, früher Stunde in meinem eigenen Bett wach und lasse meinen Gedanken ihren Lauf.
Gestern war Fastenbrechen. Nach einer Woche trinken, gab es zum „Frühstück“ einen Bratapfel. Natürlich nicht mit Marzipan und Mandeln gefüllt und auch ohne Butterflöckchen 🙂
Einfach einen leckeren, heissen Apfel ohne alles. Er roch und schmeckte köstlich!
Es ist erstaunlich, dass man davon pappsatt sein kann.
Einige meiner KollegenInnen fasten noch ein paar Tage weiter. Für mich war es diesmal lange genug und ich freue mich schon sehr auf etwas Leckeres daheim.

Natürlich habe ich im Klosterhofladen noch einen Grosseinkauf getätigt. Die backen dort wunderbares Brot. Besonders das Gewürzbrot ist sehr zu empfehlen.
Und dann noch unvergleichliche Leberwurst …. es dauert sicher noch ein paar Tage, ehe mein Körper das alles wieder verträgt.

Dann ging es Richtung Heimat, dem Regen entgegen. Je weiter ich nach Norden kam, umso bunter wurden die Wälder. Es schon richtig Herbst geworden.

Tja, meine Fastenwoche ist wie im Flug vergangen.
Sie hat mir wieder sehr gut getan, ich bin erfrischt, erholt und habe einen vollen Akku.
Alltag, du kannst kommen …

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Ab und zu mache ich mir am Morgen das ARD-Morgenmagazin an, wenn ich aufstehe. So bin ich gleich über die neuesten Nachrichten informiert und weiß, dass sich die Welt noch dreht.

So war es auch am 20. Februar diesen Jahres.

Da bekam ich am Rande folgenden Beitrag mit:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1846306/#/beitrag/video/1846306/Fastenzeit-im-Kloster-Plankstetten

Als ich den Bericht sah, sprang mich der Fastengedanke sofort an.

Ich hatte bereits vor mehr als 20 Jahren mit meiner ehemaligen, norwegischen Nachbarin regelmäßig gefastet. Dann aber, aufgrund meiner veränderten Lebensumstände, irgendwie den Faden verloren.

Dieser kurze Fernsehbericht löste in mir etwas aus und ich dachte: Ja, das will ich!

Sofort fuhr ich mein Laptop hoch, googelte „Kloster Plankstetten“ und meldete mich spontan für August zu einer Fasten- und Wanderwoche an.

Inzwischen ist diese schöne Zeit schon wieder 4 Wochen vorbei. Jedoch hält die positive Wirkung noch immer an.

Zum ersten Mal in diesem Jahr fühle ich mich richtig fit, bin leistungsmäßig wieder bei 100%.

So eine Woche dient nicht nur der körperlichen Entgiftung, sondern auch der seelischen. Ich konnte mal ordentlich Ballast abwerfen, der mir meinen täglichen Weg doch sehr mühsam machte.

Der Verzicht auf feste Nahrung hat bei mir Reserven aktiviert, die ich nicht mehr zu haben glaubte.

Die Ruhe in der Abgeschiedenheit des Klosters – kein Telefon, kein Internet, kein Fernsehen – hat mich spüren lassen, wie wichtig für mich und meinen Körper eine gewisse Ruhe im täglichen Berufstrubel ist.

Es kommt mir vor, als habe ich mein Hamsterrad verlassen, oder zumindest drückt es mich nicht mehr so wie in den vergangenen Monaten.

Die Erfahrung des Verzichts – in dem Fall auf Essen – gibt mir eine ganz neue Wahrnehmung und ist keineswegs negativ besetzt. Das tägliche Essen nehme ich jetzt viel bewußter und, vor allen Dingen, viel langsamer zu mir. Mir ist klar geworden, wie „überwürzt“ ich in der Vergangenheit gekocht, gegessen und gelebt habe.

Auch die tägliche Bewegung mit den anderen Mitfastern und Mitfasterinnen (soviel wie in der Woche bin ich das letzte halbe Jahr nicht gelaufen) hat mich animiert, es hier, daheim, weiterzuführen.

Ich fühle mich, als habe ich an mir ein Reset durchgeführt und gleichzeitig ein Upgrade vorgenommen: sweetkoffie2.0

Oft werde ich gefragt, wieviel ich denn abgenommen habe.

Tut mir leid, das weiß ich nicht, weil das für mich auch vollkommen unwichtig war. Es ist jedoch so, dass ich, nachdem ich Freitags mit dem Fasten begonnen habe, mir Montags auf dem Markt erstmal einen Gürtel kaufen mußte, damit ich meine Hose nicht verliere.

Nun, 4 Wochen später, merke ich immer noch an meiner Kleidung, dass sich meine Figur schon verändert hat.

Ganz wunderbar empfinde ich meine Haut, die nach dem Fasten so zart und frisch geworden ist, sodass ich ganz häufig drauf angesprochen werde, welche Creme ich denn benutzen würde. Wenn das mal kein sichtbarer Erfolg ist …

Während der Anreise ging mir durch den Kopf, auf was für Menschen ich dort wohl treffen würde.

Heute kann ich sagen, es sind durchweg sehr nette Leute gewesen, mit denen ich die Woche verbracht habe.

Ich bin dankbar, dass ich euch kennenlernen durfte:

Magda, Marlene, Brigitte, Ernestine,Dagmar, Maria, Reinald, Helmut und Jörg.

Nicht zu vergessen Angelika Leyde, die eine ganz hervorragende Fastenleiterin mit sehr viel Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen ist.

Was würde ich mich freuen, euch im nächsten Jahr dort wieder zu treffen!

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