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Schichtwechsel

https://sweetkoffie.files.wordpress.com/2011/12/engel-probe-0091.jpg

Auf der Fensterbank der Bengel

ist mein ganz privater Engel,

der bei Tag und in der Nacht

immer brav über mich wacht.

*

Da sitzt er nun mit nacktem Po

und schaut, als denkt er gerade so:

Sweetkoffie ist heut außer Haus,

nun ruhe ich mich einmal aus.

*

Auch ein Engel hat  mal frei

darum braucht Sweetkoffie zwei,

nämlich einen der einspringt

und die Freischicht übernimmt.

*

Das macht der grüne Gabriel,

der ist immer dann zur Stell,

wenn Koffie grad ihr Leben würzt

und sich in Abenteuer stürzt.

*

Darüber ist er sich im Klaren,

er muß vor Unheil sie bewahren,

und spielt Sweetkoffie mal nicht mit,

verpasst er ihr ‘nen herben Tritt.

*

Ein Engel, während seiner  Schicht,

hat viel zu tun … leicht hat er’s nicht.

*

sweetkoffie 4.Dezember 2011

Zwei Seelen, die ihr Päckchen tragen,

die leiden, wenn ganz unbedacht

ein Wort sie trifft mit großer Macht.

Sie soll’n nicht zweifeln und verzagen

sie müssen sprechen, sich vertagen,

damit ihnen an solchen Tagen

ins Herz die Sonne wieder lacht.

Sweetkoffie, 2011

Nähe und Distanz

zu gern sähe

ich dich

in meiner Nähe

alles was ich fühle

ist Kühle

und ganz

viel Distanz

so ist eben

das Auf und Ab im Leben

doch es ist alles offen

läßt mich hoffen

Sie ist mehr

sie ist mehr als

streicheln

in den Arm nehmen

durch die Haare wuscheln …

Zärtlichkeit ist

hinschauen

hinhören

hinfühlen

sweetkoffie 15.mai 2012

Ein Stück vom Glück

Jeder möcht‘ so gern ein Stück

von dem riesengroßen Glück.

Manchmal denkst du: wie gemein,

mein Stück ist immer nur so klein!

Ob groß, ob klein … ist ganz egal,

sicher ist auf jeden Fall:

Genau wie Wellen auf dem Meer,

geht Glück dahin, kommt wieder her.

Und wenn’s dann kommt, sei’s noch so klein,

Freu Dich, nimm’s an, denn es ist DEIN!

sweetkoffie, 20.April 2012

Amors Fliegenfänger

Du rennst durchs Leben und Du denkst,
dass Du alles doch schon kennst,
ruhst in Dir und bist abgekärt.

Bis Dir dann eines wiederfährt,

was Du  nicht mehr gewagt zu hoffen:

Du wirst von Amors Pfeil getroffen.

Denkst Dir für Dich, in aller Stille:
das kann nicht sein, der braucht ’ne Brille.
Der Pfeil, der  dir den Atem nimmt,
war für ’ne Andere bestimmt.
Doch Amor weiß es ganz genau,
denn dieser Kerl, der ist sehr schlau,
der schießt nicht einfach wild umher,
so, als ob das gar nichts wär.
Nein, Amor überlegte viel
bis er beschloss: Du bist sein Ziel.
Mir schwant, das ganze dauert länger,
Du hängst an Amors Fliegenfänger.
Nun eines mir Gedanken macht,
was hat der Kerl dabei gedacht,
als er den Pfeil heimlich von hinten
ließ tief in Deinem Herz verschwinden?
Und die Moral von der Geschicht:
Freu niemals nie zu früh Dich nicht!
sweetkoffie 2011

Komm mit

Komm mit, lass ein Schloss uns bauen,

da oben, auf der Wolke links,

auf der dicken, rosa-grauen

vor dem schönen himmelblauen

Hintergrund, ich glaub da ging’s.

Lass uns dort zusammen träumen

von Italien, Meer und Wein,

keinen Augenblick versäumen,

nur wir beide ganz allein

dort für immer glücklich sein.

Alltag, der bleibt außen vor,

soll uns nicht das Glück vermiesen,

darum gibt es auch ein Tor,

das von innen wir verschließen

und die Zweisamkeit genießen.

Einen schönen Rosengarten,

möcht ich haben unbedingt

wo ganz leis Musik  erklingt,

da will ich immer auf Dich warten

bis der Wind Dich zu mir bringt.

Sweetkoffie 24. August 2011

Mit Deinen Worten …

… machst Du mich zu Deiner Geige

nimmst mich vorsichtig hoch

legst mich an Deinen Hals

streichelst zärtlich über das polierte Holz

ergreifst den Bogen

fährst ganz leicht über meine Saiten

ein Ton erklingt

noch ein Ton

immer mehr

eine zarte  Melodie

Du fasst mich fester

spielst schneller

hältst mich und wiegst dich mit mir

die Musik wird wilder

und wilder

und ich?

Ich singe …

Ich spiele nicht die 2te Geige…

 
Plötzlich seh ich ganz genau:
ich bin nur Deine Schattenfrau! 
 
Mit Klarheit und gewisser Kühle 
erkenne ich nun die Gefühle, 
die mich getragen hoch hinaus, 
rasanter Absturz folgt daraus. 
 
Mir wurde klar, dass ich stets bleibe 
in Deinem Leben die 2te Geige. 
 
Für zwischendurch die Knabberei, 
für Herz und Seele - einerlei, 
das hübsche , angenehme Püppchen. 
Bin nicht Dein 5-Minuten-Süppchen ! 
 
Kann frei und offen schalten, walten, 
muß nicht Fassaden mir erhalten.
Muß nicht heimlich hinter Ecken 
mich und mein Gefühl verstecken.
 
Ich habs kapiert und ziehe dann
für mich die Notbremse nun an,
Bevor es schlimmer mich erwischt 
und mein Herz noch ganz zerbricht.
  
 
Wunderschön, das, was wir hatten, 
doch jetzt trete ich aus dem Schatten.

Ich geh ins Licht und sage Dir: 
Dich lasse ich jetzt hinter mir! 
 

 © G.Sander 23.3.2011

 

 

Intime Einblicke 

(die  Fotoaktion einer Best-Ager-Plattform hat mich inspiriert)

 

Durchs Netzwerk zieht ein großes Raunen,

es gibt Intimes zu bestaunen.

Bei „Fotos“ wird uns vorgestellt,

des Users heim’sche Badewelt.

Den Ort, wo ER und SIE sich pflegen,

sich auch mal in die Wanne legen.

Blitzblank geputzt, hübsch dekoriert,

– ein Bade-Entchen ist kariert –

Toilettensitz wie vom DC,

auch Innenansicht des WC.

So wird uns reichlich hier gegeben,

ein Einblick in das Innenleben,

dort, wo bei Tag und in der Nacht

man dringende Geschäfte macht.

Man sieht die Sammlung hübscher Tiegel,

sehr schön geschmückte große Spiegel,

wer welche Zahnbürste benutzt,

und wer die Ecken rundgeputzt.

Ich schlage vor: nach Bad wär dann

des Users Schlafzimmer nun dran!

2.Akt:

Ich seh, dass sich hier manches regt,
mir scheint, ich habe was bewegt,

auch ich freu mich, wenn nach und nach,
wir Fotos sehn vom Schlafgemach,
die Betten sind noch nicht gemacht,
wir sehn noch Spuren von der Nacht,

das Wasserglas auf Nachttischs Mitte,
im Wasser drin, da schwimmen Dritte,

und eins, das macht das Bild komplett:
der Pisspott, der steht unter dem Bett,

und drüber hängt in Öl ’ne Frau,
pisspudelnackt, mir wird ganz flau,

auf dass sich rührn des Users Triebe
und es auch klappt noch mit der Liebe.

© G.Sander 2011

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PROSIT * NEUJAHR !      

 …wie es auch sei,

 die Gans liegt schwer im Magen,    

und nicht nur die – 
geballte Harmonie, 
die ganze Feierei.

 

Das alte Jahr verronnen,

  der Punschtopf leer,

der letzte Böller ist verschossen

Sylvestermahl genossen,

das neue Jahr begonnen,.

Ein Vorsatz ist gefasst,

jetzt soll sich etwas ändern,

nun gehts auf neuen Wegen

dem neuen Glück entgegen

wenn man es nicht verpaßt…

Und wenn den falschen Weg man nimmt,

dann ist das auch kein Drama,

vielleicht dann bei der nächsten Chance,

gelingt die richtige Balance,

dann, wenn 2012 beginnt……

©G.Sander2011

 

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 erotische Gedanken…oder ein Fetisch

ein paar Zeilen über ein Paar schöne
schwarze halterlose Strümpfe….

 (Der Herr, den es angeht wird es schon verstehen..)       

zwei Damenstrümpfe, zart und fein, 
die fühlten sich sehr wohl am Bein
der hübschen, schlanken , jungen Dame, 
Isoldewar ihr Name…
….die Halterlosen zog sie dannund wann
 zum Männer fangen an.
das klappte gut, wenn Seidenspitzen
unter dem Röckchen hervor blitzen…

Isolde ist dann glücklich nur

klebt ihr ein Opfer auf der Spur,

die sie gelegt aus Schneckenschleim

und schleppt den armen Kerl dann heim…

… jetzt schieben sich zwei Männerhände

das Bein hinauf, bis Strumpf zu Ende

den Damenstrümpfen wird es bang.

sind schwarz und lang.

zwei Damenstrümpfe, zart und fein,

werd’n abgestreift vom sexy Bein,

der kühne Herr, er steckt sie ein,

nimmt sie mit heim…

©G.Sander 2008

 

 
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Ich will nicht raus!

 

Der Winter hält was er verspricht,
es hört heut auf zu schneien nicht.

 

 

 

 Ich muß jetzt leider aus dem Haus,
in die eis’ge Kälte raus.

Ganz ruhig ist heut unsere Welt,
Schnee hat Geräusche abgestellt.

Gefährlich ist es auf den Strassen,
gar manche auf dem Popo sassen.

Wo gestern noch mein Auto stand,
ich heut ‘nen kleinen Schneeberg fand

Die Karre, die ist eingefroren,
genau wie Hände und auch Ohren.

Glücklich, der zu Hause sitzt,
gemütlich vor dem Ofen schwitzt.

Drum rufe ich jetzt ganz laut aus:
Ich will nicht raus!!!

©G.Sander November 2010

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Bauer sucht Frau-Limmerick 

Ein Bauer aus Lübau,
der hätte so gern eine Frau,
er tut sich sehr schwer,
weiß weiter nicht mehr,
jetzt sucht für ihn das TV
 
Die Rosi aus Montabaur
überläuft ein wohliger Schauer,
als sie sieht den aus Lübau
da weiß sie es ganz genau,
das ist der richtige Bauer
 
Der Bauer aus Lübau,
der testet nun erstmal die Frau,
läd sie zu sich ein
in sein trautes Heim,
beobachtet sie ganz genau.
 ©G.Sander November 2010
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Schwienstag

 
    Beim Metzger steht es angeschlagen,
    ein Sprüchlein zu den Wochentagen,
    damit Ihr es nun alle wißt,
    dass heute Dienstag –  Schwienstag – ist.
 
     Heut gibts die Fleischwurst, kesselwarm,
     die Leberwurst im echten Darm
      und auch ein Kotelette groß und frisch,
      für den heut’gen Mittagstisch.
 
      Bei mir am Tisch sind echte Männer,
      Braten- und auch Würstchen-Kenner,
      kommen sie zu Tisch, dann heißt es gleich:
      gibt’s heute Fleisch?
      Ja, gibt es…   Mahlzeit!
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Die Schnecke und ihr Dackel

Eine wunderbare Symbiose

Ich tu es oft und gerne kund:

Ich steh so gern im Mittelpunkt!

Man muß mir nur ein Stichwort geben

dann fang ich gleich an, mich zu regen.

Misch gern mich ein und auch oft mit,

Organisation, da bin ich fit.

Jedoch kommt wer mir in die Quere,

glaubt, er sei klüger noch als ich,

den lass ich laufen in die Leere,

mach durch die Rechnung ihm ’nen Strich.

Auch brauch ich stets Streicheleinheiten,

fürs Ego und die Eitelkeiten,

dafür hab ich meinen Lakel:

mir folgt auf Schritt und Tritt mein Dackel,

Der Männchen macht wenn ich was sage,

ansonst‘ das Maul hält , welche Frage.

Der immer nickt, nie widerspricht,

was and’res, Leute, brauch ich nicht.

Und wenn man mich nicht anerkennt,

man mich nicht stets die „Größte“ nennt,

dann zieh ich mich, was für ein Glück,

pikiert ins Schneckenhaus zurück.

(Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig, waren aber nicht zu vermeiden)

©G.Sander Oktober 2010

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Maries Stern

Es war einmal ein kleiner Stern,
der hatte einen andern gern.

Er sprach zu Ihm:
komm, rück mal ran,
in meine Sternenumlaufbahn.

Das andre Sternchen zierte sich
und fragte: wofür hältst du mich?
Du bist ein viel zu kleiner Stern,
ich habe nur die Großen gern.

Ein kleiner Stern war nun betrübt,
er hatte sich so sehr verliebt.
Verschmäht, enttäuscht,
voll Liebesschmerz
blutet sein kleines Sternenherz.

Der kleine Stern , in Trauer ganz,
verlor den schönen Sternenglanz.
Ganz dunkel wurde seine Welt,
so hat er ’s sich nicht vorgestellt.

Da wars kein Wunderwie es kam,
er plumpste von der Umlaufbahn.
Kopfüber saust er immer schneller…
hinab in Maries Suppenteller.

Mariellchen ordentlich erschrickt,
als sie den kleinen Stern erblickt.
Du bist so schön,du bist so fein,
du sollst mein Allerliebster sein.
Die Anderen sind mir jetzt schnuppe,
Du Stern in meiner Nudelsuppe!

Ein kleiner Stern, als er’s vernahm,
fing wieder dann zu funkeln an,
Für einen ganz bedeutungslos…
doch hat er plötzlich festgestellt:
für die Marie ist er die Welt!

©G.Sander 2008

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Vonne Fischköpp

(an meine lieben Freunde an der Küste)

Fische gibts wie Sand am Meer

sie schwimmen emsig hin und her.

Und hat mal einer angebissen,

so solltet ihr doch eines wissen:

nicht hinter jedem Fischkopp sich

verborgen hat ein echter Fisch.

Das sind die , die nicht lang schnacken,

die machen gleich den Kopp in’n Nacken.

Die sagen „moin“ und schnacken Platt

und leben nicht weit wech vom Watt.

Sind sturmerprobt, im Herzen weich.

sie wohnen glieks do achtern Deich.

Sind bodenständig und bedacht.

Hast du sie dir zum Freund gemacht,

dann kann es gar nichts bessres geben,

die hast du für dein ganzes Leben!

  

 

9 Antworten

  1. Ein wunderschönes „Fisch-Gedicht“,
    auch wenn es doch von Menschen spricht,
    die ihre eig´ne Spezies ist.

    Fünf Jahre war ich dort Vorort
    und hab´ mich oft gewundert,
    wie kann man nur so wortkarg sein,
    so stumm – wie eine Flunder.

    G. l. G. Jochen


  2. Ich mag die Menschen,mag die Gegend,
    man fühlt sich einfach wohl am Wasser.
    Der Urlaub dort ist sehr erhebend,
    je windiger und kalt und nasser
    es ist, ist gut für Herz und Seele,
    bin ich daheim, merk ich was fehlet.

    LG Doro


  3. Ich mag die Gedichte sehr. Ich lese sowieso gerne auch Texte von anderen Menschen. Ihrem Einfluss ist es oft zu verdanken, dass ich lust aufs Schreiben bekomme 🙂


  4. Das ist ja ein zufall auch so schöne Gedichte vom Glück,viel schöne Gedichte. .Wünsche dir einen schönen Feiertag. Grüsse Herzlich Gislinde


  5. Gedichte sind mehr als Worte. Sie überdauern Jahre.
    LG, k


  6. ganz toll geschrieben ❤


  7. Oh wie schön geschrienen. Hast richtig viel Talent dazu. Mach weiter damit!!! 🍀



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